
Das Projekt erarbeitet eine Neuedition der fränkischen Herrschererlasse („Kapitularien”), die zu den zentralen Rechtsquellen des europäischen Mittelalters gehören. Zum einen
Kurzbeschreibung des Projekts
Der DARIAH-DE Geo-Browser ermöglicht eine vergleichende Visualisierung mehrerer Anfragen und unterstützt die Darstellung von Daten und deren Visualisierung in einer Korrelation von geographischen Raumverhältnissen zu entsprechenden Zeitpunkten und -abläufen. Hierdurch können Forscher*innen Raum-Zeit-Relationen von Daten- und Quellensammlungen analysieren und zugleich Korrelationen zwischen diesen herstellen.
Projektinhalt
Der DARIAH-DE Geo-Browser wird basierend auf den Entwicklungen von europeana4D und GeoTemCo weiterentwickelt und steht Forscher*innen der Geistes- und Kulturwissenschaften für die Analyse von Raum-Zeit-Relationen von Daten zur Verfügung. Die SUB Göttingen und weitere Partnereinrichtungen von DARIAH-DE arbeiten bei der Entwicklung eng zusammen und kooperieren in einer im März 2013 gegründeten Arbeitsgruppe z. B. mit Vertreter*innen des MPI für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, dem Fraunhofer IAIS in Sankt Augustin und der Universität Leipzig, im besonderen Stefan Jänicke, um die Entwicklungsprozesse abzustimmen und zu koordinieren. Eine enge Abstimmung und Entwicklungskooperation erfolgt insbesondere mit dem Atlas der Innovationen des Exzellenzclusters 264 – Topoi, dessen Geo-Browser Modul ebenfalls öffentlich zugänglich ist.
Die mit dem Geo-Browser zu beantwortenden Forschungsfragen sind vielfältig. Der Geo-Browser ist ein interdisziplinär einsetzbares Tool bzw. Service, der Raum-Zeit-Relationen unterschiedlichster Perspektiven analysieren kann – so z. B. Fragen nach Fundorten von archäologischen Objekten, zu Geburtsorten von Personen oder zu sozioökonomischen oder politischen Ereignissen. Zugleich können Datensätze miteinander korreliert werden, um so beispielsweise die geschichtswissenschaftliche Frage zu klären, welche Auswirkungen Hungersnöte im Europa des 18. Jahrhunderts auf die politische Stabilität besaßen und ob hierbei eine Korrelation zu Revolutionen festzustellen ist. Darüber hinaus kann der Geo-Browser aber auch als Visualisierungstool verwendet werden, um beispielweise DH-Projekte oder DH-Studiengänge und deren geographisch-zeitlichen Entwicklungsverlauf während der letzten zehn Jahre darzustellen.
Geistes- und kulturwissenschaftliche Forscher*innen, Journalist*innen und die interessierte Öffentlichkeit können gleichermaßen dieses Open Source Tool nutzen, um komplexe Daten zu erforschen und somit sowohl zeit- als auch raumbezogene Fragen zu beantworten.
Die zu analysierenden Daten können die Nutzer*innen unter Zuhilfenahme des von DARIAH entwickelten Datasheet Editors eingeben, aber auch auf im Internet vorhandene KML-, KMZ- oder CSV-Dateien verweisen, oder lokale Dateien einlesen lassen. Diese Daten werden in den Geo-Browser übernommen und standardmäßig auf einer geographischen Karte dargestellt. Darüber hinaus können aber auch historische Karten verwendet werden, auf denen die politischen, sozialen und auch ökonomischen Verhältnisse zu einer bestimmten Epoche dargestellt sind.
Website: geobrowser.de.dariah.eu/
E-Mail: info@de.dariah.eu
Fügen Sie Ihr DH-Forschungsprojekt dem Projektschaufenster hinzu, indem Sie eine kurze Projektbeschreibung über das Webformular einreichen. Geben Sie Projektdaten, eine Kurzbeschreibung, eine Grafik oder Visualisierung sowie eine detaillierte Beschreibung des Projektinhalts mit fachlicher Zuordnung, Adressaten, Mehrwert, Projektverantwortlichen, Finanzierungsinformationen und Laufzeit an.

Das Projekt erarbeitet eine Neuedition der fränkischen Herrschererlasse („Kapitularien”), die zu den zentralen Rechtsquellen des europäischen Mittelalters gehören. Zum einen

Digitale Ausgabe der 1773 bis 1858 in 242 Bänden erschienenen Oekonomisch-technologischen Enzyklopädie von J. G. Krünitz.

Arthur Schnitzler gehört zu den bedeutendsten österreichischen Autoren und war ein produktiver und gut vernetzter Briefschreiber. Seine Korrespondenz wurde jedoch

Das Hamburger Zentrum für Sprachkorpora berät und unterstützt bei der Erstellung und Nutzung digitaler Sprachkorpora in Forschung und Lehre: Es

Das DTA ist ein Archiv für deutschsprachige, historische Textsammlungen an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Es umfasst annotierte Volltexttranskriptionen von

Die Virtuelle Forschungsumgebung TextGrid ist optimiert für die digitale Erschließung geisteswissenschaftlicher Quellen und deren langfristige Archivierung in einem Web-Archiv, insbesondere

Das Projekt erarbeitet eine Neuedition der fränkischen Herrschererlasse („Kapitularien”), die zu den zentralen Rechtsquellen des europäischen Mittelalters gehören. Zum einen werden die Herrschererlasse als Einzelstücke kritisch ediert und in ihrer rekonstruierten Form mit Übersetzung in Buchform publiziert; zum anderen die für die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte zentralen Sammlungen erschlossen und in einer digitalen Edition für die Forschung zugänglich gemacht.

Das Forschungs- und Lehrkorpus Gesprochenes Deutsch (FOLK) wird seit 2008 am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache aufgebaut. Das Korpus enthält Audio- und Videoaufnahmen von natürlichen Interaktionen aus unterschiedlichsten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens (Arbeit, Freizeit, Bildung, öffentliches Leben, Dienstleistungen usw.) im deutschen Sprachraum.
Wir verwenden Cookies und ähnliche Funktionen zur Verarbeitung von Daten. Die Zustimmung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden.