
Der Vergleich als methodisches und epistemologisches Paradigma ist in den Geisteswissenschaften tief verankert. Ob in der qualitativen oder quantitativen Forschung
Short description of the project
Die vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden herausgegebene Website „Der Holocaust in Ungarn und die Deportationen nach Norddeutschland“ dokumentiert Deportationsrouten und Schicksale von aus dem damaligen Ungarn nach Norddeutschland verschleppten Jüdinnen und Juden. In Fallstudien, Biografien und historischen Analysen werden regionale wie transnationale Verflechtungen des Holocausts sichtbar gemacht und für Forschung, Bildung und Erinnerung aufbereitet. Die Plattform richtet sich an ein breites Publikum und verbindet digitale Methoden mit erinnerungskulturellen Ansätzen.
Project content
Die Website „Der Holocaust in Ungarn und die Deportationen nach Norddeutschland“ präsentiert Ergebnisse aus dem transnationalen Projekt „Digitale Gedenk- und Forschungsinfrastruktur – Der Holocaust in Ungarn 80 Jahre später (HUNGMEM)“. Auf der Seite werden ausgewählte Visualisierungen und Fallstudien zu einzelnen Personen bzw. Häftlingsgruppen für eine breite Öffentlichkeit aufbereitet. Im Zentrum steht die Rekonstruktion der Deportationsrouten nach Norddeutschland, die Darstellung von Haft- und Lebensbedingungen, insbesondere in den Konzentrationslagern Bergen-Belsen und Neuengamme sowie die Erinnerung an individuelle Schicksale. Besonderes Augenmerk wird auf die Sichtbarmachung bisher vernachlässigter Themen wie dem Zusammenhang von Kriegsverlauf und Holocaust gelegt. Auch die lückenhafte Überlieferung und Unschärfen in den Daten werden prominent adressiert.
Nutzenden eröffnet sich so ein differenzierter Zugang zu einem bislang wenig erforschten Kapitel des Holocaust, das durch die Aufarbeitung verschiedenster Einzelschicksale diese vor dem Vergessen bewahren soll. Forschende finden auf der Plattform systematisch aufgearbeitete Daten zu den Deportationen, Haftorten und einzelnen Biografien. Für Angehörige von Deportierten sind insbesondere die im Rahmen des gemeinsamen Projekts recherchierten und dokumentierten Namen von Bedeutung, die in die erarbeitete Datenbank einfließen und zur Sichtbarmachung der Schicksale beitragen. Für Bildungseinrichtungen und pädagogische Fachkräfte stehen Materialien zur Verfügung, die eine Auseinandersetzung mit der regionalen Dimension des Holocaust im Unterricht ermöglichen.
Die Visualisierung der reinen Daten erfolgt über Kartenmaterial zu den Deportationsrouten, einer großen Übersichtskarte der verschiedenen Lager, sowie durch die Ergänzung der Beiträge mithilfe von persönlichen Fotografien und Scans der Originalquellen.
Institut für die Geschichte der deutschen Juden
Find out more at
Add your DH research project to the project showcase by submitting a short project description via the web form. Enter project data, a brief description, a graphic or visualization as well as a detailed description of the project content with technical assignment, addressees, added value, project managers, funding information and duration.

Der Vergleich als methodisches und epistemologisches Paradigma ist in den Geisteswissenschaften tief verankert. Ob in der qualitativen oder quantitativen Forschung

DARIAH-DE (gefördert 2011-2019) unterstützt die mit digitalen Ressourcen und Methoden arbeitenden Geistes- und Kulturwissenschaftler/innen in Forschung und Lehre. Dazu baut

Das Projekt untersucht den öffentlich-schriftlichen Diskurs der Literaturvermittlung an höheren Schulen im 19. Jahrhundert für alle deutschen Staaten – außer

In Kooperation zwischen der Universität Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg werden die ca. 35.000 handschriftlichen Originalbriefe des Dehmel-Archivs

Das DARIAH-DE Repository ist eine zentrale Komponente der DARIAH-DE Forschungsdaten-Föderationsarchitektur, die verschiedene Dienste und Anwendungen aggregiert und so komfortabel nutzbar

Das Trierer Wörterbuchnetz bietet Zugriff auf mehr als 40 Wörterbücher und Nachschlagewerke, die entweder einzeln aufgerufen oder mittels einer übergreifenden

In einem langfristigen Kooperationsprojekt von Österreichischer Nationalbibliothek und Deutschem Literaturarchiv Marbach werden alle bis 1990 entstandenen 75 Notizbücher in einer kommentierten digitalen Edition erstmals veröffentlicht und frei zugänglich gemacht.

Die digitale Ausgabe der Werke Friedrichs des Großen der Universitätsbibliothek Trier bietet eine XML-konforme und recherchierbare elektronische Volltextversion der von Johann David Erdmann Preuß zwischen 1846 und 1856 herausgegeben Werkausgabe sowie der von Reinhold Koser begründeten Ausgabe der Politischen Correspondenz Friedrichs des Großen der Jahre 1740-1782.
Wir verwenden Cookies und ähnliche Funktionen zur Verarbeitung von Daten. Die Zustimmung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden.