
Die Edition „Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte“ soll sowohl einem akademischen Publikum als auch der interessierten Öffentlichkeit einen niedrigschwelligen Zugang
Kurzbeschreibung des Projekts
Das Trierer Wörterbuchnetz bietet Zugriff auf mehr als 40 Wörterbücher und Nachschlagewerke, die entweder einzeln aufgerufen oder mittels einer übergreifenden Suche gemeinsam abgefragt werden können. Gleichzeitig sind die Wörterbücher auf Stichwortebene untereinander vernetzt, so dass eine iterative Navigation innerhalb des Wörterbuchnetzes möglich ist.
Die im Wörterbuchnetz zusammen geführten Ressourcen speisen sich aus zwei Typen von Datenquellen. Einerseits sind dies Wörterbücher, die durch die am TCDH durchgeführten Retrodigitalisierungsprojekte entstanden sind (u.a. Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm). Andererseits sind Wörterbücher, die an anderen Standorten entstehen, so eingebunden, dass ihre Stichwortlisten über die Datenbank des Wörterbuchnetzes abfragbar und mit den externen Publikationen direkt verknüpft sind.
Projektinhalt
Digitale Nachschlagewerke sind, wie auch ihre gedruckten Entsprechungen, auf vielfältige Art aufeinander bezogen und damit in gewisser Weise implizit „vernetzt“; eine übergreifende, integrierte Recherche ist jedoch wegen der Unterschiede in der Anlage, Anordnung und Struktur der einzelnen Werke auch im digitalen Medium nicht ohne Weiteres möglich. Nachschlagewerke, die durch inhaltlich-strukturelles Markup in standardisierte und damit vergleichbar gemachte Informationseinheiten gegliedert und durch Metadaten angereichert sind, machen jedoch die impliziten Vernetzungen explizit. Dadurch kann eine neue Qualität der Informationsgewinnung erreicht und die Lücke zwischen der schwerfälligen Benutzbarkeit und eingeschränkten Verfügbarkeit der Buchversionen einerseits und der fehlenden Systematik und Beliebigkeit der Information in gewöhnlichen Internetsuchmaschinen andererseits geschlossen werden.
Das Wörterbuchnetz vernetzt sowohl eigene, durch das TCDH bereitgestellte Ressourcen als auch Wörterbücher, die durch andere Institutionen veröffentlicht werden. Daneben bietet es die Möglichkeit, aus externen elektronischen Dokumenten angesprochen zu werden. So kann jeder Benutzer die persistente Adresse des betreffenden Artikels abfragen und in einen eigenen elektronischen Text einbinden, um beispielsweise den Verweis auf einen Wörterbuchartikel direkt mit dem Aufruf der Ressource auf dem Server des TCDH zu verbinden. Zusätzlich zu dieser interaktiven Einzelvernetzung werden aber auch die vollständigen Stichwortlisten sowie Trefferlisten zu durchgeführten Suchen mit den zugehörigen Adressen zur Verfügung gestellt, um auf diese Weise eine umfassende Vernetzung zwischen einer externen Wörterbuchinstallation und den Ressourcen im Wörterbuchnetz realisieren zu können. So existieren bereits Verknüpfungen aus dem Deutschen Rechtswörterbuch, dem Wörterbuch der Deutschen Winzersprache in das Wörterbuchnetz oder auch aus der Wikipedia.
Bayerische Akademie der Wissenschaften; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Berlin; Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz; Universität Trier – Universitätsbibliothek Trier; Université du Luxembourg; Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig; Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW); Universität Salzburg, Österreich; Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Technische Universität Darmstadt; Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (lagis); Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens; Verlag Kohlhammer, Stuttgart; Verlag Zweitausendeins, Leipzig; TextGrid; S. Hirzel Verlag, Stuttgart; Zeno.org – Meine Bibliothek
Dr. Thomas Burch (TCDH)
burch@uni-trier.de
Prof. Dr. Claudine Moulin (TCDH)
moulin@uni-trier.de
Erfahren Sie mehr unter
www.woerterbuchnetz.de
Fügen Sie Ihr DH-Forschungsprojekt dem Projektschaufenster hinzu, indem Sie eine kurze Projektbeschreibung über das Webformular einreichen. Geben Sie Projektdaten, eine Kurzbeschreibung, eine Grafik oder Visualisierung sowie eine detaillierte Beschreibung des Projektinhalts mit fachlicher Zuordnung, Adressaten, Mehrwert, Projektverantwortlichen, Finanzierungsinformationen und Laufzeit an.

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Im Zentrum steht die Erforschung digitaler, datenintensiver Medien, die sich auf breiter Front als kooperative Werkzeuge, Plattformen und Infrastrukturen herausgestellt haben und im Kontext ubiquitärer Verdatung durch Sensortechnologien und semi-autonom operierender künstlicher Intelligenz auf neue Weise virulent werden. In diesem Spannungsfeld leistet der SFB digitale Grundlagenforschung, die zwischen Geschichte und Gegenwart vermittelt und zukünftige digitale Medien gestaltet.
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