{"id":2456,"date":"2024-04-17T17:07:17","date_gmt":"2024-04-17T15:07:17","guid":{"rendered":"https:\/\/dig-hum.sjstudios.eu\/?page_id=2456"},"modified":"2024-04-19T15:41:51","modified_gmt":"2024-04-19T13:41:51","slug":"digital-humanities-2020","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/digital-humanities-2020\/","title":{"rendered":"Digital Humanities 2020"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"2456\" class=\"elementor elementor-2456\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a00561d e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"a00561d\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a59d804 elementor-widget__width-initial elementor-widget-mobile__width-initial elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"a59d804\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Digital Humanities 2020<\/h1>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-503a4e3b elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"503a4e3b\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"tabs-wrapper\" class=\"clearfix\"><p class=\"with-tabs\">(Thesen, vorgelegt zur 1. Jahrestagung der DHd 2014 in Passau. Nachfolgend finden Sie die Kurzfassung der Thesen. Die ausf\u00fchrlichere, die einzelnen Thesen erl\u00e4uternde Fassung finden Sie <a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/thesen-digital-humanities-2020\">hier<\/a>.)<\/p><\/div><h2><strong>1. Die Digital Humanities<br \/><\/strong><\/h2><p>1.1 Die Digital Humanities bereichern die traditionellen Geisteswissenschaften konzeptionell und methodisch &#8211; ihre Werkzeuge und Verfahren erg\u00e4nzen das \u201cWie\u201d unserer Praxis um eine empirisch ausgerichtete Epistemologie.<\/p><p>1.2 Bei allem methodischen und theoretischen Anspruch ist f\u00fcr die Digital Humanities jedoch zugleich eine pragmatische Orientierung kennzeichnend. Die Entwicklung und Bereitstellung informationstechnischer Werkzeuge geh\u00f6rt deshalb zu ihren zentralen Merkmalen.<\/p><h2><strong>2. Die Digital Humanities und ihr Umfeld<\/strong><\/h2><p>2.1 Die Digital Humanities stehen nicht au\u00dferhalb der Geisteswissenschaften, sie sind einer ihrer Teile. Die \u00dcbertragbarkeit von Modellen, Methoden und Werkzeugen von einer traditionellen Disziplin auf eine andere hilft bei der \u00dcberwindung disziplin\u00e4rer Grenzen.<\/p><p>2.2 Technische L\u00f6sungen f\u00fcr geisteswissenschaftliche Probleme erfordern ein tieferes Verst\u00e4ndnis der M\u00f6glichkeiten der Informatik, das \u00fcber die blo\u00dfe Anwendung hinausgeht und unmittelbar auf die Theoriebildung einwirkt.<\/p><p>2.3 Die Geisteswissenschaften haben eine lange Tradition der Nutzung von Bibliotheken, Archiven und Museen. Die Formen dieser Kooperation m\u00fcssen gemeinsam den M\u00f6glichkeiten angepasst werden, die sich durch die neuen Technologien ergeben.<\/p><p>2.4 Virtuelle Infrastrukturen erm\u00f6glichen die gemeinsame Nutzung generischer Dienste und bieten eine grundlegende Basis f\u00fcr Werkzeuge. Solche Infrastrukturen sollten vorhandene Anforderungen erf\u00fcllen, Werkzeuge sollten kompatibel zu ihnen entwickelt werden.<\/p><p>2.5 Die Digital Humanities sind aus spezifischen inhaltlichen Forschungsprojekten entstanden, ihre Methoden entwickelten sich von Fall zu Fall aus dem konkreten Bedarf. Inzwischen sind die DH jedoch zu einem eigenst\u00e4ndigen Fach gereift: Sie sollten sowohl als Bestandteil anderer F\u00e4cher, als auch in dedizierten Studieng\u00e4ngen unterrichtet werden.<\/p><h2><strong>3. Der Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum<\/strong><\/h2><p>3.1 Der Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum dient der Selbstorganisation einer neuen transdisziplin\u00e4ren Community und vertritt deren Interessen.<\/p><p>3.2 Die Digital Humanities operieren im Schnittfeld zwischen Geisteswissenschaften und Informatik. F\u00fcr diesen interdisziplin\u00e4ren Arbeitsbereich m\u00fcssen neue, eigene Evaluationskulturen und Peer-Review-Verfahren aufgebaut werden.<\/p><p>3.3 Die digitalen Techniken haben sowohl die Art, wie geisteswissenschaftliche Ergebnisse publiziert werden, als auch die Struktur dieser Publikationen, ver\u00e4ndert. Unabh\u00e4ngig von ihrer W\u00fcrdigung in der Evaluation von Projekten und Karrieren muss dieser Wandel\u00a0 unterst\u00fctzt werden.<\/p><p>Die Langform der Thesen finden Sie <a href=\"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/thesen-digital-humanities-2020\/\">hier<\/a>.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Thesen, vorgelegt zur 1. Jahrestagung der DHd 2014 in Passau. Nachfolgend finden Sie die Kurzfassung der Thesen. Die ausf\u00fchrlichere, die einzelnen Thesen erl\u00e4uternde Fassung finden Sie hier.) 1. 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