{"id":2437,"date":"2024-04-17T16:11:03","date_gmt":"2024-04-17T14:11:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dig-hum.sjstudios.eu\/?page_id=2437"},"modified":"2024-04-19T15:40:22","modified_gmt":"2024-04-19T13:40:22","slug":"stellungnahme-zur-befristungspraxis-an-hochschulen-und-ausseruniversitaeren-forschungseinrichtungen-in-deutschland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/stellungnahme-zur-befristungspraxis-an-hochschulen-und-ausseruniversitaeren-forschungseinrichtungen-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Stellungnahme zur Befristungspraxis an Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen in Deutschland"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"2437\" class=\"elementor elementor-2437\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-340c6039 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"340c6039\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-25e1c318 elementor-widget__width-initial elementor-widget-mobile__width-initial elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"25e1c318\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Stellungnahme zur Befristungspraxis an Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen in Deutschland<\/h1>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6391bdb6 elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6391bdb6\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Juni 2021<\/strong><\/p><h2><strong><span data-preserver-spaces=\"true\">Pr\u00e4ambel<\/span><\/strong><\/h2><p>Als Vorst\u00e4nde von Verb\u00e4nden, denen Wissenschaftler:innen auf befristeten ebenso wie auf unbefristeten Stellen angeh\u00f6ren, m\u00f6chten wir mit der vorliegenden Stellungnahme Position in der aktuellen Diskussion um das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) in Deutschland beziehen. Die Situation in \u00d6sterreich, der Schweiz und Luxemburg ist zwar aktuell weniger im Fokus der Aufmerksamkeit, sie ist allerdings auch nicht grunds\u00e4tzlich anders gelagert.<\/p><p>Die Wissenschaftler:innen, die an Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen auf befristeten Stellen arbeiten, leisten unter den in verschiedener Hinsicht belastenden Bedingungen des WissZeitVG hervorragende Arbeit und sind eine tragende S\u00e4ule in Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Selbstverwaltung an Universit\u00e4ten und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen. Sie verdienen bessere Rahmenbedingungen.<\/p><p>Die betroffenen Wissenschaftler:innen und ihre Anliegen m\u00fcssen von Einrichtungsleitungen, Landes- und Bundesministerien geh\u00f6rt werden. Teils seit Langem vorliegende L\u00f6sungsans\u00e4tze m\u00fcssen sachorientiert und offen diskutiert werden. So muss etwa das in Deutschland greifende WissZeitVG grundlegend reformiert werden, um die Arbeitsbedingungen f\u00fcr die Wissenschaftler:innen, die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Forschungsstandortes, und die Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit von Forschung, Lehre, Wissenstransfer sowie Selbstverwaltung an den Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen zu verbessern.<\/p><h2><strong>Hintergrund<\/strong><\/h2><p>Am 10. Juni 2021 hat die auf Twitter aktive akademische Community ein <strong><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210611145015\/https:\/\/www.bmbf.de\/de\/media-video-16944.html\">\u201cErkl\u00e4rvideo\u201d des deutschen Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) zum WissZeitVG<\/a><\/strong>, das schon\u00a0 2018 erschienen war, wiederentdeckt. Die Emp\u00f6rung \u00fcber das Video, das Entfristungen mit der Verstopfung des Wissenschaftssystems gleichsetzt und Befristungen zur Bedingung f\u00fcr Innovation erkl\u00e4rt, hat sich daraufhin unter dem <strong><a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/IchbinHanna?src=hashtag_click&amp;f=live\">Hashtag #IchBinHanna<\/a><\/strong> formiert. Am 12. Juni 2021 wurde eine <strong><a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/files\/Stellungnahme%20des%20BMBF%20zu%20%23IchbinHanna.pdf\">erste Stellungnahme des BMBF<\/a><\/strong> (PDF) ver\u00f6ffentlicht, die den Sinn des Gesetzes verteidigt und die Verantwortung f\u00fcr die Befristungspraxis an die L\u00e4nder und Hochschulen verschiebt. Am<strong> <a href=\"https:\/\/www.bmbf.de\/de\/ichbinhanna---antwort-des-bmbf-auf-die-diskussion-in-den-sozialen-netzwerken-14675.html\">17. Juni folgte eine Videobotschaft des BMBF<\/a><\/strong>, die jedoch nicht auf wesentliche Kritikpunkte am bestehenden System einging. Inzwischen gibt es <strong><a href=\"https:\/\/ichbinhanna.wordpress.com\/\">zahlreiche Stellungnahmen diverser Akteur:innen und ein breites Medienecho zum Thema<\/a><\/strong>. Schlie\u00dflich hat am 24. Juni 2021 auch eine <strong><a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/mediathek?videoid=7530667#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk\/dmlkZW9pZD03NTMwNjY3&amp;mod=mediathek\">\u2018Aktuelle Stunde\u2019 im Deutschen Bundestag<\/a><\/strong> zu diesem Thema stattgefunden.\u00a0\u00a0<\/p><p><strong>Unsere Positionen <\/strong><\/p><ol><li><strong><em>Befristung ist weder Bedingung noch Motor f\u00fcr Innovation.<\/em><\/strong> Im Gegenteil, f\u00fcr innovative und nachhaltige Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Selbstverwaltung sind h\u00e4ufige Personalwechsel und Einarbeitung neuer, teilweise unerfahrener Mitarbeiter:innen eine gro\u00dfe Herausforderung. Auch j\u00fcngere Forschende ben\u00f6tigen l\u00e4ngerfristige Perspektiven, um sich auf ihre Aufgaben konzentrieren zu k\u00f6nnen und nicht permanent nach der n\u00e4chsten Stelle Ausschau halten zu m\u00fcssen. Unbefristete Mitarbeitende sind nicht nur Garanten f\u00fcr kenntnisreiche und kontinuierliche Lehre, sondern auch f\u00fcr Forschung mit strategischer Weitsicht und Nachhaltigkeit sowie f\u00fcr Erfahrung im Antragswesen, der Wissenschaftskommunikation und der Selbstverwaltung. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil eines handlungsf\u00e4higen, innovativen und strategisch denkenden Teams in Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Selbstverwaltung.\u00a0\u00a0<\/li><li><strong><em>Befristete Stellen f\u00fcr Wissenschaftler:innen nach der Promotion sind weder gerechtfertigt noch zielf\u00fchrend.<\/em> <\/strong>Bei der Debatte um die Befristungspraxis an Hochschulen muss st\u00e4rker zwischen der Promotionsphase einerseits und der Phase nach der Promotion andererseits unterschieden werden. Eine Befristung w\u00e4hrend der Promotionsphase ist akzeptabel, wenn die bezahlte Arbeitszeit auch die Arbeit an der Promotion umfasst und die Laufzeiten der Vertr\u00e4ge deutlich besser an die tats\u00e4chliche, durchschnittliche Promotionsdauer angepasst werden. Dies kann ggfs. auch mit flexiblen Refinanzierungsmodellen geschehen, bei denen das Finanzierungsrisiko bei der Hochschule liegt, nicht bei den Promovierenden. Die Phase unmittelbar nach der Promotion sollte diejenige sein, in der hervorragend qualifizierten promovierten Wissenschaftler:innen attraktive Perspektiven er\u00f6ffnet werden. Diese Wissenschaftler:innen sind kein \u2018Nachwuchs\u2019, sondern Expert:innen auf ihrem Gebiet und verdienen dauerhafte und mit schrittweisen Aufstiegsm\u00f6glichkeiten verbundene Perspektiven. Dies kann im Rahmen von Juniorprofessuren mit Tenure Track oder in neu zu definierenden, entfristeten Stellenkategorien nach dem Modell der \u201cLecturers\u201d geschehen.\u00a0\u00a0<\/li><li><strong><em>Das Verh\u00e4ltnis von befristeten zu unbefristeten Stellen muss sich deutlich ver\u00e4ndern.<\/em><\/strong> Das derzeitige Verh\u00e4ltnis zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverh\u00e4ltnissen an Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen ist in einer eklatanten Schieflage, zumal im internationalen Vergleich. Diese Schieflage ist neben dem WissZeitVG, das den Universit\u00e4ten zu viele M\u00f6glichkeiten der Befristung\u00a0 l\u00e4sst, auch der chronischen Unterfinanzierung der Universit\u00e4ten zuzuschreiben, deren Finanzierung sich seit Jahrzehnten zu Gunsten der (grunds\u00e4tzlich befristeten) Drittmittelfinanzierung und zu Ungunsten ihrer (langfristigen) Grundfinanzierung verschiebt. \u00c4nderungen an Rechtslage und Finanzierung sind notwendig, um diese Schieflage zu beheben. Das Zukunftsprogramm \u201cStudium und Lehre\u201d kann ein erster Schritt in die richtige Richtung sein, wenn es in geeigneter Form, das hei\u00dft mit einem hohen Anteil unbefristeter Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse, umgesetzt wird. Auch Modelle, bei denen dauerhaft eingerichtete Stellen durch Projektmittel ganz oder teilweise refinanziert werden, m\u00fcssen in der Breite erprobt werden. In Stellenpl\u00e4nen dauerhaft verankerte, aber befristet besetzte Stellen zur Promotion (zum Beispiel gekoppelt an Professuren) sollten beim Auslaufen eines befristeten Vertrages nicht von Stellensperren betroffen sein, um Sparpl\u00e4ne der jeweiligen Fachbereiche und Universit\u00e4ten zu erf\u00fcllen.\u00a0<\/li><li><strong><em>F\u00fcr Daueraufgaben m\u00fcssen Personen mit Dauerstellen eingestellt werden.<\/em><\/strong> An Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen gibt es eine ganze Reihe von Stellenkategorien, die f\u00fcr innovative, effiziente, nachhaltige und sichtbare Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Selbstverwaltung notwendig sind, aber nicht den etablierten Stellenkategorien \u2013 wie den in erster Linie fachlich verankerten Akademischen R\u00e4t:innen, Lehrbeauftragten f\u00fcr besondere Aufgaben oder Professor:innen \u2013 entsprechen und dauerhafte Aufgaben betreffen. Gemeint sind Positionen, die mit Aufgaben aus den Bereichen Research Software Engineering, forschungsnahe Infrastrukturangebote, Forschungsdatenmanagement oder Wissenschaftskommunikation befasst sind. Sie sind in den informatiknahen Geisteswissenschaften, etwa den Digital Humanities, aber bei Weitem nicht nur dort, von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr Forschung und Lehre. In der Regel handelt es sich um Daueraufgaben, die professionell, effizient und nachhaltig nur von entsprechend qualifizierten und dauerhaft angestellten Personen erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Auch die Lehrkr\u00e4fte f\u00fcr besondere Aufgaben erledigen meist Daueraufgaben und sollten unbefristet besch\u00e4ftigt werden.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/li><li><strong><em>Attraktive Arbeitsbedingungen f\u00fcr internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/em><\/strong> Attraktive Arbeitsbedingungen sind ein zentraler Baustein daf\u00fcr, um die Besten f\u00fcr eine Karriere in der Wissenschaft zu begeistern. Unbefristete Vertr\u00e4ge sind ein wichtiger Teil solcher attraktiver Arbeitsbedingungen. Das derzeitige System bevorzugt tendenziell diejenigen Wissenschaftler:innen, die das Risiko und die Unsicherheit der immer neuen Befristungen eingehen k\u00f6nnen, weil sie entsprechenden famili\u00e4ren und\/oder finanziellen R\u00fcckhalt haben.\u00a0\u00a0<\/li><li><strong><em>Keine Abw\u00e4lzung des Risikos von Bund, Land und Einrichtungen an die einzelnen Forschenden.<\/em> <\/strong>Die durch das WissZeitVG etablierte Befristungspraxis bedeutet ein erhebliches individuelles Risiko f\u00fcr viele Wissenschaftler:innen. Ihre Situation ist h\u00e4ufig von Zukunfts\u00e4ngsten begleitet, erfordert oft vielfache Wechsel des Lebensmittelpunkts und schr\u00e4nkt soziale Mobilit\u00e4t ein. Diese Situation ist keine individuelle Entscheidung, die durch Initiativen der Einzelnen, Verhandlungen mit dem Arbeitgeber oder individuelle Risikoabw\u00e4gung gel\u00f6st werden kann. Diese Situation ist systembedingt und muss auf der Ebene des Systems \u2013 das hei\u00dft in erster Linie auf der Ebene der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Finanzierungsmodalit\u00e4ten von Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen \u2013 adressiert werden.\u00a0\u00a0<\/li><li><strong><em>Die Befristungspraxis f\u00fchrt zu Mehraufwand bei allen Beteiligten und ist ineffizient.<\/em><\/strong> Der Aufwand, der mit der Befristungspraxis verbunden ist, sollte nicht untersch\u00e4tzt werden. Auf Seiten der Verwaltung und Professor:innenschaft sind regelm\u00e4\u00dfige Ausschreibungen, Bewerbungsverfahren und Befristungsbegr\u00fcndungen notwendig. Es kommt dabei h\u00e4ufig zu Besetzungsverz\u00f6gerungen und es entsteht hoher Aufwand f\u00fcr die Einarbeitung neuer Kolleg:innen. Auf Seiten der Wissenschaftler:innen auf befristeten Stellen ist die Notwendigkeit, zahlreiche Bewerbungen zu schreiben und Antr\u00e4ge auf Drittmittel zu entwickeln, sowohl mit gro\u00dfem Zeitaufwand als auch mit erheblichem Stress verbunden.\u00a0\u00a0<\/li><li><strong><em>Das WissZeitVG hat in Deutschland nicht zu den eigentlich gew\u00fcnschten Effekten gef\u00fchrt und muss grundlegend reformiert werden.<\/em><\/strong> Das WissZeitVG sch\u00fctzt Arbeitnehmer:innen in der Wissenschaft nicht vor einer Kette befristeter Arbeitsverh\u00e4ltnisse, sondern bef\u00f6rdert diese Praxis. Wir bezweifeln, dass das Wissenschaftssystem durch das WissZeitVG tats\u00e4chlich leistungsf\u00e4higer ist, als es ohne das Gesetz w\u00e4re. Die kollektive Prekarit\u00e4t und das Leid der Betroffenen sind aber un\u00fcbersehbar und gut dokumentiert. Die mangelnde Klarheit des Gesetzes (unter anderem bzgl. des Qualifikationsbegriffs) f\u00fchrt zu Rechtsunsicherheit, sowohl bei Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Einrichtungen als auch bei den betroffenen Wissenschaftler:innen. Sie f\u00fchrt auch dazu, dass sich junge, vielversprechende Wissenschaftler:innen nicht auf eine unsichere Karriere einlassen wollen, womit Lehre und Forschung f\u00e4hige K\u00f6pfe verloren gehen. Das BMBF verteidigt einerseits die rechtlichen Rahmenbedingungen des WissZeitVG, die zu den aktuellen Befristungsquoten von rund 90% gef\u00fchrt haben. Es fordert andererseits die Einrichtung von mehr Dauerstellen durch die Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen. Dieser Widerspruch zeigt, dass ein neuer Prozess der Konsensbildung zu den rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen f\u00fcr Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Selbstverwaltung notwendig ist.\u00a0<\/li><\/ol><p>Wir sind aus den genannten Gr\u00fcnden davon \u00fcberzeugt, dass eine unabh\u00e4ngige Evaluation und grundlegende Reform des WissZeitVG nicht nur aus Sicht der befristet besch\u00e4ftigten Wissenschaftler:innen wichtig und dringlich sind. Vielmehr w\u00fcrden alle Akteure an Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen von einem deutlich h\u00f6heren Anteil dauerhaft besch\u00e4ftigter, insbesondere promovierter, Wissenschaftler:innen profitieren. Deswegen fordern wir die Politik auf, endlich die Weichen hierf\u00fcr zu stellen.\u00a0<\/p><p><strong>Initiation der Stellungnahme:<\/strong><\/p><ul><li>Der <strong><a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/dhd-vorstand\">Vorstand des Verbands<\/a><\/strong> <em>Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em>(DHd-Verband)<\/li><\/ul><p><strong>Folgende Verb\u00e4nde und Initiativen haben sich der Stellungnahme angeschlossen (alphabetisch):<\/strong><\/p><ul><li>Deutsche Vereinigung f\u00fcr Religionswissenschaft<\/li><li>Gesellschaft f\u00fcr Hochschulgermanistik im DGV<\/li><li>Gesellschaft f\u00fcr Medienwissenschaft<\/li><li>Hochschulverband Informationswissenschaft<\/li><li>Medi\u00e4vistenverband<\/li><li>romanistik.de<\/li><\/ul><p><strong>Zu den Verb\u00e4nden und Initiativen: <\/strong><\/p><p>Der <strong>Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. (DHd-Verband) <\/strong>vertritt die Interessen der Forschenden in Deutschland, \u00d6sterreich, der Schweiz und dar\u00fcber hinaus, die in den digitalen Geisteswissenschaften aktiv sind. Weitere Informationen unter: <strong><a href=\"https:\/\/dig-hum.de\">https:\/\/dig-hum.de<\/a><\/strong>.<\/p><p>Die <strong>Deutsche Vereinigung f\u00fcr Religionswissenschaft (DVRW e.V.) <\/strong>ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschen Religionswissenschaft. Weitere Informationen unter: <a href=\"http:\/\/www.dvrw.de\"><strong>http:\/\/www.dvrw.de<\/strong><\/a>.<\/p><p>Die <strong>Gesellschaft f\u00fcr Hochschulgermanistik im DGV<\/strong> sieht die F\u00f6rderung von Wissenschaft und Forschung in der deutschsprachigen Germanistik als ihr grundlegendes Ziel. Weitere Informationen unter: <a href=\"https:\/\/gesellschaft-fuer-hochschulgermanistik.de\"><strong>https:\/\/gesellschaft-fuer-hochschulgermanistik.de<\/strong><\/a>.<\/p><p>Die <strong>Gesellschaft f\u00fcr Medienwissenschaft (GfM)<\/strong> ist die Fachgesellschaft der deutschsprachigen Medienwissenschaft. Weitere Informationen unter: <a href=\"https:\/\/gfmedienwissenschaft.de\/\"><strong>https:\/\/gfmedienwissenschaft.de\/<\/strong><\/a>.<\/p><p>Der <strong>Hochschulverband Informationswissenschaft<\/strong> ist die wissenschaftliche Vereinigung der auf den Gebieten informationswissenschaftlicher Forschung, Lehre und Praxis T\u00e4tigen. Weitere Informationen unter: <strong><a href=\"http:\/\/www.informationswissenschaft.org\">www.informationswissenschaft.org<\/a><\/strong><\/p><p>Der <strong>Medi\u00e4vistenverband<\/strong> ist mit \u00fcber 1100 Mitgliedern die f\u00fchrende medi\u00e4vistische Vereinigung in Europa und versteht sich als Interessenvertretung in allen wissenschaftlichen und hochschulpolitischen Belangen der Medi\u00e4vistik. Weitere Informationen unter: <strong><a href=\"https:\/\/www.mediaevistenverband.de\">https:\/\/www.mediaevistenverband.de<\/a><\/strong>.<\/p><p><strong>romanistik.de e.V.<\/strong> ist der Tr\u00e4gerverein der seit 1999 bestehenden, unabh\u00e4ngigen Plattform <strong>romanistik.de<\/strong> f\u00fcr Informationen rund um die Romanistik. Weitere Informationen unter: <strong><a href=\"https:\/\/romanistik.de\/romanistikde\">https:\/\/romanistik.de\/romanistikde<\/a><\/strong><\/p><p><strong>R\u00fcckmeldung zur Stellungnahme: <\/strong><\/p><p>&#8211; Wir m\u00f6chten gerne R\u00fcckmeldung aus der Community aufnehmen, um ggfs. eine erweiterte Fassung dieser Stellungnahme zu publizieren. Bitte nutzen Sie hierf\u00fcr unser <a href=\"https:\/\/easy-feedback.de\/umfrage\/1345246\/i1Bx87-c5d77c7491b89b13be47b753634270fe\"><strong>Feedback-Formular<\/strong><\/a>.<\/p><p><em>Redaktioneller Hinweis: Am 7.7.und am 4.8.2021 wurde der urspr\u00fcngliche Text der Stellungnahme aufgrund der Mitunterzeichnung weiterer Verb\u00e4nde und Initiativen leicht angepasst und Namen und Angaben zu den mitunterzeichnenden Verb\u00e4nden und Initiativen hinzugef\u00fcgt. <\/em><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Juni 2021 Pr\u00e4ambel Als Vorst\u00e4nde von Verb\u00e4nden, denen Wissenschaftler:innen auf befristeten ebenso wie auf unbefristeten Stellen angeh\u00f6ren, m\u00f6chten wir mit der vorliegenden Stellungnahme Position in der aktuellen Diskussion um das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) in Deutschland beziehen. 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