{"id":2160,"date":"2024-04-09T14:59:01","date_gmt":"2024-04-09T12:59:01","guid":{"rendered":"https:\/\/dig-hum.sjstudios.eu\/?page_id=2160"},"modified":"2025-03-07T11:45:43","modified_gmt":"2025-03-07T10:45:43","slug":"ag-referenzcurriculum-digital-humanities","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/ag-referenzcurriculum-digital-humanities\/","title":{"rendered":"AG Referenzcurriculum Digital Humanities"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"2160\" class=\"elementor elementor-2160\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-378c6ce2 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"378c6ce2\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c5b81bb elementor-widget__width-initial elementor-widget-mobile__width-initial elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"c5b81bb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">AG Referenzcurriculum Digital Humanities<\/h1>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7ae44beb elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7ae44beb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2><strong>1. AG-Name<\/strong><\/h2><p>Arbeitsgruppe Referenzcurriculum Digital Humanities<\/p><h3>\u00a0<\/h3><h2><strong>2. AG-Arbeitsschwerpunkte<\/strong><\/h2><p>Die AG Referenzcurriculum bietet Informationen und Orientierungen \u00fcber m\u00f6gliche Ausgestaltungen von Studieng\u00e4ngen der Digital Humanities an. Da die Digital Humanities eine heterogene Fachdisziplin sind, m\u00f6chte die AG diese Heterogenit\u00e4t einerseits abbilden aber auch Orientierung f\u00fcr Kernbereiche der DH anbieten. Dar\u00fcber hinaus werden Weiterentwicklungen des Fachs im Kontext von Studium und Lehre diskutiert.<\/p><p>Die Geisteswissenschaften umfassen eine gro\u00dfe Gruppe von einzelnen Disziplinen, die sich mit allen Aspekten der menschlichen Gesellschaft, Kultur, Sprache und Geschichte sowie des Denkens und der Kommunikation befassen. Die Digital Humanities teilen diese Interessengebiete und versuchen die Prozesse der Gewinnung und Vermittlung neuen Wissens unter den Bedingungen einer digitalen Arbeits- und Medienwelt weiter zu entwickeln.<\/p><p>Dazu forschen und lehren sie z.B. im Bereich der Digitalisierung des Wissens und des kulturellen Erbes, der Anwendung und Weiterentwicklung von Werkzeugen, der Operationalisierung und Beantwortung von Forschungsfragen und der Reflexion \u00fcber die methodischen und theoretischen Grundlagen der Geisteswissenschaften in einer digitalen Welt. Dar\u00fcber hinaus decken sie aber auch spezialisierte Kennzeichnungen aus der deutschen Sprache wie (z.B. historische) Fachinformatik, Computerlinguistik oder Computerphilologie ab. Die Digital Humanities sind deshalb einerseits ein sehr weites Feld. In ihrer konkreten Umsetzung als Fach an einer Hochschule k\u00f6nnen sie sich andererseits aber auch auf bestimmte Teilbereiche, wie z.B. Sprache, Bilder, Film, Musik oder Geschichte, ausrichten und spezialisieren. Innerhalb der digitalen Geisteswissenschaften bildet die Computerlinguistik einen Bereich, der durch mehrere schon lange bestehende Studieng\u00e4nge in der Etablierung als eigenst\u00e4ndiges wissenschaftliches Fach relativ weit fortgeschritten ist, weshalb dieser Bereich in den Digital Humanities auch eine Sonderstellung einnimmt. Andere Bereiche der digitalen Geisteswissenschaften sind bisher weniger klar profiliert. Die Digital Humanities k\u00f6nnen in ihrem Verh\u00e4ltnis zu den schon l\u00e4nger bestehenden F\u00e4chern auf unterschiedliche Weise beschrieben werden. Manche sehen in ihnen eine Hilfswissenschaft zu den geisteswissenschaftlichen F\u00e4chern, deren Fragestellungen sie aufgreifen. Manche betrachten sie als eine angewandte Informatik, die f\u00fcr einen speziellen Gegenstandsbereich Informatik-L\u00f6sungen entwickeln. Wieder andere sehen in ihr eine allumfassende Geisteswissenschaft auf der Ebene der Methoden und digitalen Praktiken. Sp\u00e4testens damit h\u00e4tte sie ihren eigenen Gegenstand und ihre eigenen Methoden und w\u00fcrde so zu einem eigenst\u00e4ndigen Fach.<\/p><p>Auf jeden Fall wirken die digitalen Geisteswissenschaften aber auch wieder zur\u00fcck in die einzelnen F\u00e4cher, in denen digitale Methoden und Praktiken sich immer mehr durchsetzen und die dadurch ver\u00e4ndert werden.<\/p><p>\u00a0<\/p><h2><strong>3. AG-Ziele<\/strong><\/h2><p>Da die Digital Humanities sich kontinuierlich weiterentwickeln m\u00f6chte die AG diese Entwicklung mitgestalten und Orientierung anbieten. Der Begriff des \u201eReferenzcurriculums\u201c versteht sich bewusst im Sinne einer Referenzarchitektur, nach dem Gebrauch des Begriffs in der Softwaretechnologie. Es soll also einerseits ein Modell beschreiben, mit dem einzelne konkrete Curricula verglichen werden k\u00f6nnen, andererseits ein Vokabular definieren, mit dessen Hilfe Umsetzungen m\u00f6glichst pr\u00e4zise definiert werden k\u00f6nnen.<\/p><p>Diese Arbeit ist deshalb so wichtig, weil die Zahl der einschl\u00e4gigen Studieng\u00e4nge immer gr\u00f6\u00dfer wird. Damit wird es schwieriger zu vermitteln, warum der \u00dcbergang von einem zum anderen Probleme bereiten sollte. Die wechselseitige Anerkennung von Studienleistungen wird erheblich vereinfacht, wenn sie studiengangsunabh\u00e4ngig definiert sind.<\/p><p>Die Akkreditierung von Studieng\u00e4ngen wird umso einfacher, je einfacher es ist, sich bei dem Studiengang auf einverst\u00e4ndlich \u00fcber einzelne Institutionen hinaus definierte Referenzwerte zu beziehen.<\/p><p>Definieren die DH Studieng\u00e4nge ihre eigenen Orientierungspunkte nicht selbst, ist durchaus zu erwarten, dass andere versuchen, dies f\u00fcr sie zu tun.<\/p><p>Im Sinne der die DH kennzeichnenden Dynamik gilt es zudem auch aktuelle Fragen rund um das Thema Studium und Lehre zu diskutieren, um so neue Handlungsfelder identifizieren, diskutieren und wissenschaftlich erschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p><h3>\u00a0<\/h3><h2><strong>4. AG-URL (extern)<\/strong><\/h2><p>Webseite: <a href=\"http:\/\/dig-hum.de\/ag-referenzcurriculum-digital-humanities\">http:\/\/dig-hum.de\/ag-referenzcurriculum-digital-humanities<\/a><\/p><p>Mailingliste: <a href=\"https:\/\/lists.uni-koeln.de\/mailman\/listinfo\/cceh-dhcurricular\">https:\/\/lists.uni-koeln.de\/mailman\/listinfo\/cceh-dhcurricular<\/a><\/p><h3>\u00a0<\/h3><h2><strong>5. AG-Publikationen\/Working Papers<\/strong><\/h2><p><a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/sites\/dig-hum.de\/files\/cceh_broschuereweb.pdf\">Brosch\u00fcre: Digitale Geisteswissenschaften<\/a><\/p><p><a href=\"http:\/\/webdoc.sub.gwdg.de\/pub\/mon\/dariah-de\/dwp-2013-1.pdf\">Arbeitspapier: Auf dem Weg zu einem Kern- und Referenzcurriculum der Digital Humanities<\/a><\/p><h3>\u00a0<\/h3><h2><strong>6. AG-Kontakt\/Convenor<\/strong><\/h2><p><strong>Convenors<\/strong><\/p><p>Dr. Dennis Mischke<br \/>Leitung Ada Lovelace Center for Digital Humanities<br \/>Freie Universit\u00e4t Berlin<br \/>Universit\u00e4tsbibliothek | Dienste f\u00fcr Forschung<br \/>Garystra\u00dfe 39<br \/>14195 Berlin<br \/>Mail: <a href=\"mailto:dennis.mischke@fu-berlin.de\">dennis.mischke@fu-berlin.de<\/a><br \/>Tel: +49 331 977 4219<br \/>Web: <a href=\"http:\/\/www.fu-berlin.de\/xrirpa3\">www.fu-berlin.de\/xrirpa3<\/a><\/p><p>Fernanda Alvares Freire<br \/>Institut f\u00fcr Germanistik<br \/>Gertrudenstra\u00dfe 11, Torhaus, Raum 106<br \/>18057 Rostock<br \/>Mail: <a href=\"mailto:fernanda.freire@uni-rostock.de\">fernanda.freire@uni-rostock.de<\/a><br \/>Tel.: +49 381 498 2557<\/p><p>Dr. Philipp Hegel<br \/>Technische Universit\u00e4t Darmstadt<br \/>Institut f\u00fcr Sprach- und Literaturwissenschaft<br \/>Residenzschloss 1<br \/>64283\u00a0Darmstadt<br \/>&amp;<br \/>Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz<br \/>Hans-Kelsen-Forschungssstelle<br \/>Johann Wolfgang Goethe-Universit\u00e4t<br \/>Neue Mensa, Bockenheimer Landstra\u00dfe 133<br \/>60054 Frankfurt\u00a0am Main<br \/>\u2013<br \/>Mail (Darmstadt): <a href=\"mailto:philipp.hegel@tu-darmstadt.de\">philipp.hegel@tu-darmstadt.de<\/a><br \/>Mail (Frankfurt\/Mainz): <a href=\"mailto:Philipp.Hegel@adwmainz.de\">Philipp.Hegel@adwmainz.de<\/a><br \/>Tel.\u00a0(Darmstadt): +49 6151\/16-57405<br \/>Tel.\u00a0(Frankfurt\/Mainz): +49 69\/798-22211<\/p><p><em>Ehemalige Convenor<\/em><\/p><p>Prof. Dr. Bianca Burgfeld-Meise<br \/>Professorin f\u00fcr Medienp\u00e4dagogik<br \/>Fachhochschule S\u00fcdwestfalen<br \/>Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften<br \/>L\u00fcbecker Ring 2 \/ Raum 20.107<br \/>59494 Soest<br \/>Mail: <a href=\"http:\/\/burgfeld-meise.bianca@fh-swf.de\">burgfeld-meise.bianca@fh-swf.de<\/a><br \/>Tel.: +49 2921 378 3514<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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