{"id":2083,"date":"2024-04-09T13:24:36","date_gmt":"2024-04-09T11:24:36","guid":{"rendered":"https:\/\/dig-hum.sjstudios.eu\/?page_id=2083"},"modified":"2025-07-24T13:44:33","modified_gmt":"2025-07-24T11:44:33","slug":"ag-digitales-publizieren","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/ag-digitales-publizieren\/","title":{"rendered":"AG Digitales Publizieren"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"2083\" class=\"elementor elementor-2083\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2fd95b1e e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"2fd95b1e\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-36b98a04 elementor-widget__width-initial elementor-widget-mobile__width-initial elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"36b98a04\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h1 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">AG Digitales Publizieren<\/h1>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-402b8516 elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"402b8516\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2><strong>1. AG-Name<\/strong><\/h2><p>Arbeitsgruppe Digitales Publizieren<\/p><h3>\u00a0<\/h3><h2><strong>2. AG-Arbeitsschwerpunkte<\/strong><\/h2><p>Mit der zunehmend selbstverst\u00e4ndlichen Nutzung digitaler Ressourcen r\u00fcckt auch die Frage nach Formen des digitalen Publizierens in der Wissenschaft ins Blickfeld: W\u00e4hrend zunehmend digitale Methoden der Erfassung, Erschlie\u00dfung und Analyse zur Anwendung kommen, bleiben die Publikationswege oftmals traditionell und analog. Dabei bieten digitale Ver\u00f6ffentlichungsformen Potenziale f\u00fcr pr\u00e4zedenzlose offene und innovative wissenschaftliche Erkenntnisprozesse.<\/p><p>Die AG Digitales Publizieren widmet sich also dem Fragenkomplex, wie eine Publikation unter den gewandelten Medienbedingungen aussehen sollte und welche Anforderungen an deren Urheber, Intermedi\u00e4re und Rezipienten zu stellen sind. Die wissenschaftliche Publikation selbst unterliegt einem Prozess der Neudefinition: Traditionelle Formen wie Monographie oder Zeitschriftenartikel verlieren ihren Ausschlie\u00dflichkeitsanspruch, da zunehmend digitale Pr\u00e4sentationsformen im wissenschaftlichen Diskurs als vollwertige wissenschaftliche Publikationen angesehen werden. Digitale Publikationen interagieren weit mehr als ihre analogen Vorbilder mit der nicht-wissenschaftlichen \u00d6ffentlichkeit und k\u00f6nnen durch kollaborative Publikationsformen (Social Media) in einen offenen Diskurs mit Politik, Wirtschaft, Recht und Kultur treten. Die weithin ungefilterte Offenheit wirft jedoch auch kritische Fragen der Qualit\u00e4tssicherung auf, da aus dem Kontext der gedruckten Publikation gewohnte Mechanismen im Digitalen nicht mehr greifen.<\/p><p>Dennoch sind Vorteile und Mehrwert des Digitalen evident: Digitale Texte sind leicht aufzufinden, durchsuchbar und im Idealfall schrankenlos kopierbar. Sie beg\u00fcnstigen damit die breite Distribution und Rezeption, sowie die Nachnutzung durch digitale analytische Verfahren. Anders als gedruckte k\u00f6nnen digitale Publikationen fortgeschrieben werden, ohne ihre Referenzierbarkeit verlieren zu m\u00fcssen (durch Versionierung). Sie lassen sich mit anderen Texten verkn\u00fcpfen (Hypertext) und k\u00f6nnen auf der Basis geeigneter Vokabulare bzw. Ontologien in eine maschinell auswertbare semantische Beziehung mit anderen Dokumenten und Gegenst\u00e4nden treten (semantic web). Die Natur des Textes selbst wandelt sich und die bei digitalen Dokumenten favorisierte Trennung von Struktur- und Layoutschicht (z.B. mittels XML\/XSLT) erm\u00f6glicht es, Texte nicht mehr einem starren Pr\u00e4sentationsregime (Druckbild) zu unterwerfen, sondern nach BenutzerInnenwunsch neue Ansichten oder \u00fcberhaupt Pr\u00e4sentationsformen jenseits traditioneller Textbegriffe (z.B. Visualisierungen) zu generieren.<\/p><p>Die kollaborative Text- und Datenpublikationen wird im digitalen Raum offensichtlich beg\u00fcnstigt, zieht aber auch Probleme bez\u00fcglich der Autorschaft und der Differenzierung der Rollen im digitalen Publikationsprozess nach sich. Abschlie\u00dfend gilt es, die Schl\u00fcsselfunktion von Open Access (OA) und freien Lizenzmodellen (z.B. nach Creative Commons) in digitalen Publikationsprozessen zu betonen: Sie schaffen die Voraussetzungen f\u00fcr barrierefreies Forschen und werden damit zu zentralen Bedingungen wissenschaftlichen Publizierens.<\/p><h3>\u00a0<\/h3><h2><strong>3. AG-Ziele<\/strong><\/h2><ul><li>Sichtbarmachung des Mehrwerts einer digitalen Publikation<\/li><li>Best Practices (FAIR Prinzipien: <a href=\"http:\/\/www.forschungsdaten.org\/index.php\/FAIR_data_principles\">http:\/\/www.forschungsdaten.org\/index.php\/FAIR_data_principles<\/a>, Langzeitarchivierung) f\u00fcr digitale Publikationen<\/li><li>Erarbeitung von Vorschl\u00e4gen zum Umgang mit dem Wandel wissenschaftlicher Autorschaft und Erkenntnisprozesse durch kollaborative Textproduktion, Annotation, Kommentar und automatisierte Verfahren<\/li><li>F\u00f6rderung von Qualit\u00e4t, Nachnutzbarkeit, Reputation und Langzeitverf\u00fcgbarkeit digitaler Publikationen<\/li><li>Reflexion ethischer und \u00f6konomischer Fragen zu digitalen Publikationen, insbesondere im Themenkomplex Open Access<\/li><\/ul><p>Im Diskurs mit KollegInnen aus der DH community erarbeitet die AG Beitr\u00e4ge, die zum einen wieder in Form von Handlungsempfehlungen und \u201ebest practices\u201c in die community zur\u00fcckflie\u00dfen, sich zum anderen aber auch als Empfehlungen an F\u00f6rderer und Institutionen richten.<\/p><h2>\u00a0<\/h2><h2><strong>4. AG-URL (extern)<\/strong><\/h2><p><a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/ag-digitales-publizieren\">https:\/\/dig-hum.de\/ag-digitales-publizieren<\/a><\/p><p>\u00a0<\/p><h2><strong>5. AG-Publikationen\/Working Papers<\/strong><\/h2><ul><li>DHd Working Paper \u201eDigitales Publizieren\u201c: <a href=\"http:\/\/dhd-wp.hab.de\/?q=content\/working-paper-digitales-publizieren\">http:\/\/dhd-wp.hab.de\/?q=content\/working-paper-digitales-publizieren<\/a><\/li><li>Poster &#8222;Digitales Publizieren: Bedingungen &#8211; Optionen &#8211; Empfehlungen&#8220;: <a href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.20375\/0000-000b-ca55-2\">https:\/\/dx.doi.org\/10.20375\/0000-000b-ca55-2<\/a><\/li><\/ul><h3>\u00a0<\/h3><h2><strong>6. AG-Kontakt\/Convenor<\/strong><\/h2><p><strong>Mailing Liste: <\/strong><a href=\"http:\/\/lists.lists.digitalhumanities.org\/mailman\/listinfo\/dhd-ag-publikationen\">http:\/\/lists.lists.digitalhumanities.org\/mailman\/listinfo\/dhd-ag-publikationen<\/a><\/p><p><strong>Convenor<\/strong><\/p><p>Dr. Michael Dahnke<br \/>Universit\u00e4t Siegen<br \/>ZIMT \u2013 Zentrum f\u00fcr Informations- und Medientechnologie<br \/>\u00bbINF \u2013 Infrastrukturkonzepte f\u00fcr die Beforschung\u00a0kooperativer Medien\u00ab<br \/>Sonderforschungsbereich 1187 \u00bbMedien der Kooperation\u00ab\u00a0Universit\u00e4t Siegen<br \/>Raum H-D 6214\/1<br \/>H\u00f6lderlinstra\u00dfe 3<br \/>D-57076 Siegen<br \/>Tel.: +49-271-740-5187<br \/>Email: <a href=\"mailto:Michael.Dahnke@uni-siegen.de\">Michael.Dahnke@uni-siegen.de<\/a><\/p><p>Dr. Timo Steyer<br \/>Universit\u00e4tsbibliothek Braunschweig<br \/>Universit\u00e4tsplatz 1<br \/>38106 Braunschweig<br \/>Tel.: +49 (0)531-391-5026<br \/>Email: <a href=\"mailto:t.steyer@tu-braunschweig.de\">t.steyer@tu-braunschweig.de<\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. AG-Name Arbeitsgruppe Digitales Publizieren 2. AG-Arbeitsschwerpunkte Mit der zunehmend selbstverst\u00e4ndlichen Nutzung digitaler Ressourcen r\u00fcckt auch die Frage nach Formen des digitalen Publizierens in der Wissenschaft ins Blickfeld: W\u00e4hrend zunehmend digitale Methoden der Erfassung, Erschlie\u00dfung und Analyse zur Anwendung kommen, bleiben die Publikationswege oftmals traditionell und analog. Dabei bieten digitale Ver\u00f6ffentlichungsformen Potenziale f\u00fcr pr\u00e4zedenzlose offene [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[157],"tags":[],"class_list":["post-2083","page","type-page","status-publish","hentry","category-ag"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2083"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2083\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5455,"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2083\/revisions\/5455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/digitalhumanities.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}